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KEF Händerportrait: Lifelike in München

Seit Ende November sind die Journalisten Carsten Rampacher und Philipp Kind von AreaDvd auf KEF Händlertour. Erfahren Sie im ersten Teil des 4-teiligen Specials  alles über unseren KEF Händler Lifelike aus München.

Dass Lautsprecher von KEF bei führenden HiFi- und Heimkino-Händlern in Deutschland klar im Fokus stehen, verdeutlicht der erste Besuch auf unserer kleinen Händler-Tournee durch Deutschland. Wir sind in München bei Lifelike, einem in anspruchsvollen Kreisen bestens bekannten Händler. Inhaber Wolfgang Pech gründete sein Unternehmen bereits 1987 und stand uns sozusagen Rede und Antwort. Wir nutzten die Zeit bei Lifelike natürlich auch, um die zahlreichen KEF-Lautsprecher in seinem Studio begutachten konnten. 


Lifelike führt kein Ladengeschäft im klassischen Sinne. Schon von außen fühlt man sich umgehend wohl, anstatt einem Großmarkt im Lagerhallen-Design denkt man eher an ein gepflegtes Wohnhaus. Wolfgang Pech dazu: „Lifelike ist kein typischer Händler mit einem normalen Ladengeschäft.“ Vielmehr, wir konnten uns live davon überzeugen, kommen Kunden ins Studio, gern nach telefonischer Vereinbarung, um sich vor Ort kompetent und ausführlich beraten zu lassen. 


Doch das, was Wolfgang Pech am liebsten und auch sehr erfolgreich betreibt, ist noch etwas anderes: „Die Planung und Realisierung ganzer Kunden-Kinos steht bei uns im Fokus“, erklärt der Inhaber. „Auch wenn eine komplette Haus-Beschallung gewünscht ist, mit Decken- und Wandlautsprechern, haben wir die richtige Lösung.“

Ci-THX-System

Genau an diesem Punkt kommt nun KEF ins Spiel. Beim Thema „Custom Installations“ bietet das Portfolio  in Form von Einbaulautsprechern traditionell viel. Was Wolfgang Pech bestätigt: „KEFs In-Wall-/In-Ceiling-Lautsprecher sind bei unseren Kunden äußerst beliebt“.  Uns interessiert natürlich, ob es bei den Interessenten klare Favoriten gibt, die Antwort erfolgt auf dem Fuße: „Besonders die KEF Ci3160RL-THX wird gern genommen.“ Der pro Stück 2.000 EUR kostende Lautsprecher bietet eine ideale Kombination: Er ist ohne größere Probleme in der Wand zu verstauen, ist gleichzeitig akustisch brillant und technisch aufwändig. Pech hat ein System mit Ci3160RL-THX Lautsprechern in einem seiner Studios verbaut und kann es dem Kunden gleich vorführen. 


Natürlich ist der Ci3160RL-THX mit einem für KEF typischen Uni-Q-Chassis ausgestattet. Hier befindet sich der Hochtöner im Zentrum des Mitteltöners. Diese koaxiale Anordnung folgt dem Prinzip der Punktschallquelle. Das heißt: Die akustischen Anteile von Hoch- und Mitteltonbereich kommen absolut zeitgleich beim Zuhörer an. Im Bassbereich ist der Ci3160RL-THX mit zwei 160 mm messenden Flachmembranen ausgestattet. Trotz des flachen Designs beim Gesamtlautsprecher verfügen die Membrane über genug Hub, um eine ansprechende tieffrequente Wiedergabe sicherzustellen.

Ci3160

Das größere Modell, die KEF Ci5160RL-THX für 3.000 EUR/Stück, ist ebenfalls sehr beliebt. Gerade in größeren Räumen, für vorn links und rechts, erfüllt die Ci5160RL-THX auch hohe Ansprüche mit Gelassenheit. Wie souverän der In-Wall-Lautsprecher agiert, belegt auch die Tatsache, dass ein angeschlossener Verstärker mit maximal 250 Watt/Kanal auf die Ci5160RL-THX „einwirken“ kann. Pech lobt beide Lautsprecher, also den Ci3160RL-THX und den Ci5160RL-THX, auf ganzer Linie: „Wir schätzen den 3160 und den 5160 sehr, es sind sehr gut berechenbare, akustisch höchst ausgewogene Lautsprecher.“ 


Auch das absolute Spitzenmodell aller KEF In-Wall-Lautsprecher hat Pech bereits bei Kunden verbaut: Die Ci5160REF-THX für 10.000 EUR/Stück. Klingt doch vom Namen her ganz ähnlich? Das mag sein, aber das Kürzel „REF“ sollte doch stutzig machen. Es steht für „Reference“, was wiederum bedeutet, dass sich dieser Ausnahme-Schallwandler der Technik von KEFs legendärer Reference-Serie bedient. Das ermöglicht bislang bei einem In-Wall-Lautsprecher nicht für möglich gehaltene klangliche Top-Leistungen. Vier 160 mm Basschassis ermöglichen einen herausragenden Tiefgang bis hinunter auf 40 Hz. 


Wer für den Rear-Bereich ebenfalls auf Technik aus der Reference-Serie setzen möchte, kann zur Ci3160REF-THX (7.500 EUR/Stück) greifen. Natürlich ist die kompaktere Variante auch dann zur Stelle, wenn vorn eine eher zurückhaltende Optik gewünscht ist. Das Uni-Q-Chassis in höchster technischer Ausprägung eint beide Reference In-Wall-Schallwandler. 


Wolfgang Pech zu den Reference-In-Wall-„Kandidaten“: „Das sind überragend gute Lautsprecher, die selbstverständlich auch ihren Preis haben.“ Kunden, bei denen die Ci5160REF-THX oder die Ci3160REF-THX verbaut wurden, sind extrem zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der beiden „Ausnahme-Athleten.“ 


Noch gar keine Worte verloren haben wir über die THX-Lizenz der hier genannten KEF-In-Wall-Lautsprecher. Pech dazu: „Das wird zur Kenntnis genommen, fast schon erwartet – bei der hochwertigen Technik.“  Das müssen wir trotzdem kommentieren. Denn das THX-Zertifikat schaffen lediglich technisch exzellent ausstaffierte Lautsprecher, ganz gleich, ob konventionell oder In-Wall. Daher ist es äußerst beachtlich, dass KEF ein so großes Sortiment an THX In-Wall-Speakern führt. Mit den hier genannten Boxen ist dieses auch noch lange nicht erschöpft. Sogar THX-lizenzierte passive Subwoofer für den Wandeinbau, ausgestattet mit drei Bass-Flachmembranchassis, sind im Sortiment zu finden. 


Wir wollen aber noch mehr wissen – zum Beispiel, ob denn die Kunden, die eine In-Wall-Lautsprecherlösung bevorzugen, zum überwiegenden Teil Mehrkanal-/Heimkino-Lösungen anstreben. „Wir haben genauso Kunden, für die wir eine Hausbeschallung im Gesamten planen und durchführen“, erläutert Wolfgang Pech. „So wird zum Beispiel gern eine diskrete Beschallung im Esszimmer gewünscht. Diese realisieren wir dann durch kompakte In-Ceiling-Lautsprecher aus dem KEF-Sortiment.“

Ci-THX Uni-Q

Natürlich steht KEF aber nicht nur für hervorragende In-Wall/In-Ceiling-Lautsprecher. Auch die klassischen Boxen stehen bei Pechs Kunden hoch im Kurs. Auch er selbst schätzt die Schallwandler sehr. Überrascht reagieren wir, als er uns erzählt, was ihm besonders gut gefällt: „Gerade bei der Reference-Baureihe fällt die überragende, sorgfältige Verarbeitung sofort auf.“ Laut Pech hat sich KEF in dieser Disziplin kontinuierlich verbessert: „Wir von Lifelike begleiten KEF bereits seit über 25 Jahren. Und wir haben gesehen, wie KEF bei der Fertigungs- und Materialqualität immer besser wurde.“  Aber auch die edle und elegante Optik begeistert, weiß der Geschäftsinhaber. 


Da erscheint es nur logisch, dass zahlreiche Reference-Modelle direkt in den Lifelike-Studios zu finden sind. Beispielsweise die Reference 5 mit einem Paarpreis von 16.800 EUR. Die imposante Box wirkt trotz der üppigen Höhe grazil, schlank und somit keinesfalls störend. Die Reference 5 wird, wie alle anderen Reference-, Blade- und Muon-Modelle, in der KEF-Manufaktur in Maidstone/GB produziert. Dabei ist fast ausschließlich Handarbeit gefragt. KEFs Uni-Q-Technologie kennzeichnet selbstverständlich auch alle Reference-Lautsprecher der klassischen Serie. Die Reference 5 wird aktuell in der Sonderfarbe „Blue Ice White“ (Kent Engineering and Foundry Edition) bei Lifelike präsentiert.

Reference 5 in Blue Ice White

Die kleinere KEF Reference 3 (Paarpreis 12.000 EUR) steht ebenfalls bei Lifelike. Und wiederum in einer ganz besonderen Version: In der „Kent Engineering and Foundry Edition“ in „Copper Black Aluminium“. Diese sieht absolut genial aus.

Reference 3 in Copper Black

Was wir noch wissen wollten: Ist der Uni-Q-Treiber, nach wie vor im technischen Fokus bei KEF, ein Grund, warum die Kunden zu Lifelike kommen und KEF-Lautsprecher kaufen möchten? Darauf antwortet der erfahrene Geschäftsinhaber: „Dem Kunden ist das gar nicht so bewusst. Es ist eher unsere Aufgabe im Verkaufsgespräch, ihn auf die Vorzüge dieser Technologie hinzuweisen.“  Das hält Pech für sehr wichtig: „Die Vorzüge müssen klar und deutlich erläutert werden, das Prinzip der Punktschallquelle und das perfekte Zusammenspiel von Arbeitsprinzip und Membranmaterial stehen dabei im Vordergrund“. 


Oberhalb der Reference-Serie sind noch die optisch unverwechselbaren Blade-Modelle angesiedelt. Wie steht Pech zu diesen luxuriösen Schallwandlern, die ebenfalls in Maidstone gefertigt werden? „Bei uns ist die kleinere Blade Two klarer Favorit“, führt Pech aus. „Der große Vorteil gegenüber der größeren Blade ist, dass die Blade Two auch in kleineren Hörumgebungen perfekt installiert werden kann.“ So entfaltet die Blade Two bereits in Räumen zwischen 25 und 30 Quadratmeter ihre vollen akustischen Fähigkeiten. 


Aufgrund des recht guten Wirkungsgrades von 90 dB kann man die Blade Two zusammen mit vielen Verstärkern verwenden, auch mit Exemplaren, die weniger auf höchste Leistung als auf eine maximale akustische Reinheit ausgelegt sind. Bestückt ist die Blade Two natürlich mit einem Uni-Q-Chassis (25 mm Aluminium-Hochtöner sitzt im Zentrum des 125 mm Mitteltöners). Insgesamt vier seitlich montierte 165 mm Basstreiber übernehmen die Wiedergabe tiefer Frequenzen. 


Zudem teilen wir mit Wolfang Pech die Meinung, dass die schlanke, schon fast grazil wirkende Blade Two die optischen Reize des Konzepts besonders gut zum Ausdruck bringt. Ein Paar Blade Two kostet in den beiden Standard-Ausführungen Piano Black oder Snow White 22.000 EUR – dafür erhält man auch einen Lautsprecher der absoluten Spitzenklasse. 


Wer das Besondere liebt, kann die Blade Two auch in Sonderfarben ordern. Wolfgang Pech: „In Frosted Copper Black gefällt mir die Blade Two besonders gut.“ 25.000 EUR kosten die Sonderfarben, zu denen neben dem erwähnten Schwarzmatt-Farbton auch noch Frosted Blue, Warm Light Metallic Silver, Warm Metallic Grey und Racing Red gehören.

Blade 2

Von der absoluten Referenzliga wieder in „irdische Dimensionen“ und dem Thema KEF LS50 Wireless II. Wolfgang Pech lobt die elegante, zugleich kompakte aktive Box: „Die zweite Auflage ist nicht nur ein kleiner Schritt, sondern gleich ein Sprung in die richtige Richtung.“ Die KEF LS50 Wireless II hätte man bei Lifelike zunächst gar nicht „auf dem Schirm“ gehabt. Aber das hat sich im wahrsten Sinne des Wortes „mit Nachdruck“ geändert: Die üppige Verstärkerleistung, kombiniert mit einer exzellenten DSP-Schaltung, die stets die volle Kontrolle wahrt, ist richtig gut gelungen. Die beiden KEF LS50 Wireless II arbeiten drahtlos miteinander zusammen und sind mittels der neu entwickelten App extrem schnell betriebsbereit. Zudem sind neueste Streaming-Features mit an Bord, erst kürzlich kam noch das neue Tidal Connect mit hinzu. Hierbei kann man direkt aus der Tidal-App nach kompatiblen Lautsprechern wie den LS50 Wireless II suchen und umgehend mit dem Streaming beginnen.

LS50 Wireless II

Bleibt noch die Frage zum Schluss: Arcam ist zusammen mit KEF im Vertrieb der GP Acoustics Deutschland. Wie passen denn Arcam-Elektronik und KEF-Lautsprecher zusammen? Wolfgang Pech dazu: „Arcam-Komponenten, ganz gleich, ob Stereoverstärker, Mehrkanal-Receiver, Mehrkanal-Vorstufe oder Leistungsverstärker, glänzen durch erstklassige klangliche Leistungen zum fairen Kaufpreis.“ Besonders gut gefällt Pech der Siebenkanal-Hochleistungs-AV-Receiver AVR30. „Mit seinen für besonders hochwertige Arcam-Komponenten typischen Class G-Endstufen ist er erste Wahl für Musikliebhaber und klingt nicht nur im Mehrkanal-Einsatz, sondern auch im Stereo-Betrieb richtig gut.“ Als überragend für seinen Kaufpreis sieht Pech auch den Arcam SA20 an – das derzeit günstigste Arcam-Device mit Class G-Endstufentechnik.
 

Erklären wir kurz: Was ist denn das Besondere an Class G-Endstufen? Die Class G-Technologie kombiniert zwei Arten der Stromversorgung nahtlos miteinander. Liegt ein dynamisches Signal an, das über die Kapazität der ersten Stromversorgung für den reinen Class A-Einsatz hinausgeht, greift die zweite Stromversorgung ein (nun Class AB-Betrieb), was zur Folge hat, dass sofort exakt die Menge zur Verfügung steht, die für die Verstärkung des aktuell anliegenden Signals benötigt wird. Das Um- bzw. Zuschalten bei den Stromversorgungen erfolgt, ohne dass der Anwender etwas davon bemerkt. Energetisch ergibt Class G weitere Vorteile. Dadurch, dass die zweite Stromversorgung nur dann verwendet wird, wenn sie tatsächlich benötigt wird, kommt es nicht zu dauerhafter Verlustwärme.
 

„Verlustwärme“ – die gab es im Verlauf des Besuchs von uns von der KEF-Redaktion bestimmt nicht. Sondern nur die wohltuende Wärme eines freundlichen, interessanten und kompetenten Gesprächs. Lifelike in München und KEF, das ist eine enge Verbindung, die schlichtweg passt. Elegante, technisch starke Lautsprecher treffen auf ein profundes Wissen und auf den Wunsch, sich immer genau die Zeit für jeden Kunden zu nehmen, die er benötigt. „Jeder ist bei uns herzlich willkommen, betont Wolfgang Pech. „Ganz gleich, ob er eine neue Box für sein Stereo-System sucht oder aber ein ganzes neu gebautes Haus beschallen möchte.“ Diese Maxime, so haben wir erfahren, stimmt 1:1 mit der Realität überein. Wir wünschen Wolfgang Pech alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg bei allen Projekten. 

 

Text und Photos: Carsten Rampacher, Philipp Kind (AreaDvde.de)

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