Was macht ein gutes Heimkino aus?

 

Bei diesem Einsatz sollten ein oder zwei Hauptdinge berücksichtigt werden. Erstens weist eine typische Filmmusik eine andere Energieverteilung auf als normale Musik.

In der Bassregion steckt wesentlich mehr Energie, die besonders bei Action-Szenen dominanter wirkt; daher hat dieser Lautsprecher die Besonderheit eines eigenen Subwoofers, und der Großteil der Musik kommt direkt aus dem Mittelkanal (dem Dialogkanal). Mit dem Subwoofer-Satellitenformat der Heimkinoanlage können Satelliten in Privatwohnungen auch ganz kompakt und unauffällig installiert werden.

Eines der Schlüsselelemente, auf die wir bei Heimkinoanlagen achten, ist die subjektive Integration zwischen dem Subwoofer und den Satelliten; idealerweise sollte man von der Anwesenheit des Subwoofers gar nichts spüren, und es sollte so klingen, als wären wir von fünf Fullrange-Boxen umgeben. Der andere Hauptaspekt der Anlagenintegration heißt ‘timbre balance’ (Ausgleich der Klangfarben) – d. h. alle Hauptboxen sollten gleich klingen, so dass sich Klangeffekte ganz glatt und natürlich über die Klangbühne hinweg bewegen und dem Hörer ein sinnliches Gefühl vermitteln, als wäre er „mittendrin“. Eine weitere Bedeutung hat die Fähigkeit der Anlage, der Dynamik des Soundtracks zu folgen und lautere Passagen scheinbar mühelos wiederzugeben.

In anderer Hinsicht soll die grundlegende Designphilosophie nicht nur in zentraler Hörposition umgesetzt sein, Action-Klänge wie Kanonenschüsse also so realistisch wie möglich klingen und Stimmen über den ganzen Hörbereich klar und verständlich hörbar sein. Es sollte sich auch ein Gefühl einstellen, als befände man sich mitten auf der Klangbühne, nicht irgendwo daneben.