50 Jahre Klanginnovationen

KEF hebt sich vor allem durch eines ab: durch Innovation. Dies ist überhaupt erst der Grund, warum wir gegründet wurden und warum wir schon immer einige der talentiertesten Akustik-Ingenieure der Welt für uns gewinnen konnten.

Die Ergebnisse sind klar ersichtlich – lange Listen bahnbrechender Entwicklungen, die kein anderer Hersteller vorweisen kann. Und wir haben die Patente und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, um diesen Anspruch zu untermauern. Von Beginn an haben wir durch die Nutzung synthetischer Materialien für Membranen und Treiberfassungen bahnbrechende Ergebnisse bei der Wahrung einer konstanten Klangqualität über den gesamten Frequenzbereich hinweg erzielt. Mitte der 60er Jahre waren wir die ersten, die die Stabilität von Bextren als Konusmaterial kommerziell genutzt haben, und eine ganze Serie von Treibern fand schließlich ihren Weg in verschiedenste führende Lautsprecher für Musikliebhaber.

Einen immensen Durchbruch erzielten wir einige Jahre später, als KEF als erstes Unternehmen Computer für die Prüfung und das Design von Lautsprechern einsetzte. Seitdem hat KEF seine Führungsrolle bei der digitalen Analyse von Lautsprecherverhalten niemals abgegeben, und diese beispiellose Kompetenz bildet bis heute das Fundament der technologischen Überlegenheit des Unternehmens. Diese bahnbrechenden Leistungen haben es uns ermöglicht, Lautsprecherpaare bis auf ein halbes Dezibel aneinander anzugleichen und so eine fast perfekte Stereowiedergabe zu erreichen. Seitdem Modelle wie der 104A/B und der 105 in den 70er Jahren weltweit gefeiert wurden, gilt die erstklassige Reference Series von KEF als das Sinnbild akustischer Meisterleistungen.

Während des nächsten Jahrzehnts entstand KEFs bis heute charakteristische Technologie: die Uni-Q Einzelpunktschallquelle. Von der NASA entwickelte Magneten, die zehnmal starker sind als herkömmliche Materialien, haben es uns ermöglicht, einen Hochtöner zu konstruieren, der klein genug ist, um im akustischen Zentrum der Schwingspule der Basseinheit angebracht zu werden, so dass die beiden Elemente im perfekten Gleichschritt agieren. Die sich hieraus ergebenden breiten Streuungseigenschaften setzten dem vormals schwer zu ermittelnden „Sweet Spot“ ein Ende.

Mit dem Aufkommen von 5:1-Heimkinoaufzeichnungen in den 90er Jahren war KEF dem Markt wieder einmal einen Schritt voraus und nutzte die Leistungsvorteile von Uni-Q zur Schaffung des Model 100, des ersten dedizierten Mittellautsprechers in Großbritannien. Es folgte eine Reihe radikal origineller und visuell unverkennbarer Sub-/Sat-Systeme, darunter beispielsweise der „eiförmige“ KHT2005, der bis heute als Ikone angesehen wird.

Zu den anderen Technologien, die erstmalig von KEF entwickelt wurden, zählen der erste motorisierte Deckenlautsprecher sowie die ACE-Technologie (ACE = Acoustic Compliance Enhancement), die über kleine Gehäuse eine wirklich satte Bassleistung erzielt. Heute liefern unsere außerordentlichen Lautsprecher der T Series eine musterhafte Klangwiedergabe über wandmontierte Gehäuse, die weniger als eineinhalb Zoll dick sind.

Dies ist ein bemerkenswertes Erbe, das bis heute all unser Handeln bestimmt. Innovation ist ein fortwährender Prozess und nicht ein Ziel – und KEF schreitet bis heute stolz vorneweg.